Das blutige B

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Deutschland, der Samariter der Welt

Donnerstag, 23. Januar 2020 - in Klima-Hysterie


Die Bundesregierung hat sich dazu entschieden Klimaflüchtlingen kein Asyl gewähren zu wollen.

Ich will nicht weg aus Deutschland, sicher nicht. Warum auch? Zwar besteht unsere Bevölkerung zu einem großen Teil aus ultraliberalen Philanthropen, die in jedem nur das Gute sehen, aber was will man machen? Das ist das Schöne an unserer Demokratie, man darf verschiedene Ansichten haben und kann sich am Ende des Tages doch zufrieden ins Bettchen liegen. Gut, es gibt Zensurbehörden (für mich ist die BPjM nichts anderes als das), so schlimm wie anno dazumal in der DDR ist es aber gewiss nicht. Es gibt keinen Krieg, wir leben in Frieden, uns geht es verdammt nochmal arschgeil.

 

Es gibt jedoch auch Leute, denen passt es mal so gar nicht in ihrem eigenen Land. Das kann die verschiedensten Gründe haben, meistens geht es nichtsdestotrotz um Krieg oder das Zerfallen der eigenen Wirtschaft. Jeder Mensch will überleben, um zu überleben wären die meisten zu den widerwärtigsten Dingen bereit. Das ist nachvollziehbar, denn warum auch immer ist der Arterhalt fest in unseren Genen verankert. Eigentlich ist es doch scheißegal, ob ich sterbe, du stirbst oder sonst irgendeiner stirbt, oder? Rational betrachtet schon. Wir Menschen denken aber nicht nur rational, wir denken mit Gefühlen und wenn uns das Leben lieb ist, dann wollen wir das nicht einfach so mal nebenbei ins Gras beißen. Dasselbe gilt auch für Leute, die wir lieben. Die wollen wir nicht missen. Das ist gut so.


Viele Menschen forden ein Asyl für Klimaflüchtlinge.

Die Frage, was man mit Flüchtlingen machen soll, ist schwierig. Sicher ist es so, dass es zu verheerenden Situationen kommen kann, wenn verschiedene Kulturen aufeinanderprallen. Wer das leugnet ist entweder absolut geistig zurückgeblieben oder verschließt gerne mal die Augen vor der Realität. Was ich aber überhaupt nicht verstehe sind Klimaflüchtlinge. Die Bundesregierung wohl auch nicht und Chapeau- die hat echt mal Rückgrat bewiesen. Klimaflüchtlinge sollen kein Asyl beantragen dürfen, da der Zusammenhang zwischen Klimawandel, Migration und Flucht bisher nur unzureichend untersucht sei. Der Uno-Menschenrechtsausschuss im Gegenzug hat diese Woche entschieden, man dürfe auch Klimaflüchtlingen das Asyl nicht verweigern, wenn ihr Leben in Gefahr sei. Aha.

 

Ich weiß, der ein oder andere linksgrüne Menschenfreund da draußen wird jetzt wieder irgendwas von humanitärem Verhalten faseln, aber lasst mich ausholen. Klimaflüchtlinge gibt es nicht. Das ist ein vorgeschobener Grund, schlichtweg Schwachfug. Es gibt kaum Gründe wegen dem Klimawandel sein eigenes Land zu verlassen und selbst wenn es die gäbe, dann ist es nur logisch das wir uns erstmal um die Zukunft unseres Heimatlandes Gedanken machen. Wir können keine Millionen von Flüchtlingen aufnehmen, das was 2015 passiert ist, sollte uns im Gedächtnis bleiben. Die merkelsche Willkommenskultur ging zu weit. Und wenn wir jetzt auch noch Klimaflüchtlingen freien Einlass gewähren würden, hätten die Leute, die aus Kriegsgebieten zu uns kommen, wirklich die Arschkarte gezogen. Wohin mit all den Leuten? Der Klimawandel ist ein Problem, welches wir nicht lösen können. Wir sind meiner Ansicht nach weder die Verursacher von diesem Schlamassel, noch können wir einen Scheiß dagegen machen. Zeit vergeht und das bedeutet Veränderung, auch auf diesem Planeten und nicht nur in Science-Fiction-Romanen von Ron Hubbard. Ups, aus diesen Science-Fiction-Romanen wurde ja schon längst eine eigene Sekte, die Dullis das Geld aus der Tasche zieht, hatte ich ganz vergessen. Warum mache ich das eigentlich nicht? So viele Volltrottel wie es zu geben scheint, könnte ich eine Menge Geld scheffeln, ohne auch nur den Anschein zu erwecken, dass ich überhaupt irgendwem etwas Schlechtes tun würde. Geile Sache.


Carola Rackete würde am liebsten jedem helfen- das geht halt leider nicht so einfach.

Die Bundesregierung ist nicht unbedingt mein bester Freund, das weiß glaube ich jeder. Und ich bin auch definitiv keiner, der Politikern den Schwanz lutscht, nur um im Bild der breiten Öffentlichkeit besser dazustehen. Mich nervt selbst vieles an ihr, deshalb schreibe ich auch diesen Blog, aber die Bundesregierung hat Größe bewiesen. Wir reden hier nicht von wirklich leidenden armen Geschöpfen, die kurz davor sind einen elendigen Tod zu sterben, wir reden hier von widerlichen Schmarotzern, die unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand zu ihren Gunsten ausnutzen wollen. In zehn Jahren oder vielleicht auch nie, wenn die Erderwärmung akut und lebensbedrohlich wird, dann kann man über ein Asylrecht für Klimaflüchtlinge nachdenken. Davor nicht, das wäre lächerlich. Wir sind nicht die Samariter dieser Welt, nicht jeder von uns ist eine Carola Rakete, die zwar aussieht wie ein Hippie, aber in Wirklichkeit nur ein hysterisches Luder mehr in dieser panikverseuchten Welt ist. Die Mehrheit in Deutschland will nur ein sorgenarmes Leben führen. Deutschland ist kein Robin-Hood, der alles richten muss, was auf dieser Welt schiefläuft. Nicht jeder ist rechtsextrem, der weiß, was er zu verlieren hat. Das ist der springende Punkt.


Wenn man den Grünen Glauben schenken mag, sieht Deutschland in ein paar Jahren wohl so ähnlich aus. 

Natürlich habe ich gut reden. Mir geht es nicht schlecht und es gibt eigentlich auch keine Indizien dafür, dass sich das alsbald ändert. Dennoch will ich meine Meinung nicht verschweigen. Ich gebe einen feuchten Scheiß auf diese Doppelmoral, die die meisten Linken, Grünen und haste nicht gesehen an den Tag legen. Wenn sich bei denen ein Klimaflüchtling ins Bett kuschelt, weil es keinen Platz mehr gibt, will ich sehen, ob die bei ihrer ultratoleranten Meinung bleiben. Ich habe mich selbst lange Zeit den Linken zugehörig gefühlt. Der denkende Mensch ändert seine Meinung. In meinen Augen ist nach wie vor jeder Mensch gleich, aber ich würde auch nicht den fetten Metzger von nebenan, dem die 43 Grad im Sommer nicht gut bekommen sind, bei mir im Haus aufnehmen. Das würden die wenigsten. In diesem Sinne freue ich mich auf einen neuen Jahrhundertsommer, der mich hoffentlich nicht dazu zwingen wird aus Deutschland fliehen. Falls ich doch aufgrund eines ausgeprägten Sonnenstichs auf diese waghalsige Idee kommen sollte: bitte, bitte gebt mir kein Asyl. Ich würde schon gerne hierbleiben; auch wenn die Lava unter meinen Füßen kocht. Aber das wird sowieso nicht passieren. Niemals.

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