Das blutige B

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Der Pöbel muss leben

Donnerstag, 14. November 2019 - in Gesellschaft


Wahlplakat der anarchistischen Pogopartei APPD. 

Der sozialschmarotzende Pöbel ist des Arbeiters größter Freund. Diese These würde vermutlich bei den meisten hart arbeitenden, vom Leben geplagten und vor allem braven Arbeitnehmern für Entrüstung sorgen. Wird doch alles, was im Land schief läuft, immerzu auf den Pöbel geschoben. Der Pöbel arbeitet nicht, der Pöbel ist existent, in den Augen der meisten wohl zu unrecht. Würde ich nicht unterschreiben. Ohne das schlechte Benehmen des Pöbels würdest du nicht gewürdigt werden.Im Gegensatz zu dir, der sein Leben nur damit verbringt zu jammern, lebt er und noch viel mehr lebt er bewusst. Er weiß, was er tut, er eckt an. Ich rede hier keinesfalls von Langzeitarbeitlosen, die unfreiwillig in dieser misslichen Lage sind. Ich rede hier bewusst von dem dauersaufenden Punk, der sein Leben bewusst gegen die Wand fährt. Dem es egal ist wie viele Drohungen das Arbeitsamt noch in seinen Briefkasten gleiten lässt. Wir sollten ihn alle beneiden. Nicht etwa, weil er höchstwahrscheinlich drogenabhängig und arm ist. Nein, weil er lebt wie er leben will. Immerzu. Jede Woche. Jeden Tag. 

Wir sollten uns am Pöbel ein Beispiel nehmen und wieder so leben wie wir denn wirklich leben wollen. Niemand von uns sollte sich in die Schule oder die Arbeit quälen müssen. Dieses eine Leben haben wir- wollen wir es genießen oder wirklich für jemand anderes wegwerfen? Eine Frage, die sich mir schon oft gestellt hat. Ich hab immer schon meine eigene Suppe gekocht, auf die Meinung anderer? Geschissen. Unwichtig, was die reden. Warum sollte es mich interessieren? Ich habe immer auch gerne gepöbelt. Den meisten Stress, den ich in meinem Leben hatte, habe ich mir selber zuzuschreiben. Bereue ich derartige Verhaltensweisen? Man sollte nichts bereuen. Ich fand es zum gegebenen Zeitpunkt richtig oder zumindest witzig, also brauche ich mir doch jetzt keinen Kopf mehr darüber machen. Ich lebe um mein Leben zu genießen. Alles andere ergibt meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Wir leben nicht für andere, wir leben für uns. Das müssen wir endlich erkennen. Selbstlosigkeit war noch nie der Schlüssel zum Erfolg.

Ich habe das Thema schon mal auf meinem YouTube-Kanal behandelt: Erfolg ist relativUnd das ist er gewiss. Solange ich etwas als Erfolg ansehe und davon überzeugt bin, ist es ein Erfolg. Und wenn 24 Stunden Saufen und Pöbeln mein Ziel ist und ich es durchziehe, ist das ein Erfolg. Ein großer für mich selbst und ein winzig kleiner für die Menschheit. Lang lebe der Pöbel. 

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