North Park Returns

KAPITEL 1: DIE ARZNAOLOGISCHEN


Vor zweitausendeinhundert Jahren wurde Kyle Butterkowski ins Gefängnis eingeliefert. Man fand weder seine Leiche noch sonstirgendwetwas von ihm, nur sein Tagebuch. Der Krieg zwischen der Z.K.L und den Zombies hatte geendet, die Jäger hatten ihre Widersacher besiegt. Lord Arnaokk schwor jedoch das ihre Nachfahren irgendwann im Universum auftauchen würden und für den Untergang jener Menschen sorgen würden, die sie in den endgültigen Tod geschickt hatten. Tatsächlich wurde die Erde dreiundzwanzig Jahre später von der Rasse der Arznaologischen angegriffen. Fast alle Bestände der Menschheit wurden ausgelöscht, nur drei Personen waren noch am Leben. Es waren Groli Gra, Cao Zii und Berta Copcala. Sie waren in einen geheimen Tunnel North-Parks geflüchtet, von dem Arznaologischen noch nichts wussten. Fragte sich nur, wie lange noch.


KAPITEL 2: RÜCKKEHR DER NORM


Commander Gucky wollte es einfach nicht wahrhaben. Es gab wirklich nur noch drei Menschen. Sein Großvater war einer gewesen und er hatte ihm alles über die Kultur seiner Rasse erzählt. Als kleines Kind und Sohn eines arznaologischen Priesters, war ihm nie bewusst geworden, das er ein Einzelfall war. Außer ihm war niemand eine Kreuzung aus arznaologischen und menschlichen Genen.
"Sir, ein Raumschiff der Größe Z-X-10 kommt uns immer näher, es sieht so aus, aus planen sie gerade einen Angriff!" Tobias war ganz durcheinander. Das war sein erster Ausflug ins All und immerhin war er mit dem bekanntesten Piloten aller Zeiten in einem Raum. "Sag Craig er soll auf sie feuern!" Der Junge nickte und rannte los. Es gab trotz der Verwüstung also doch noch eine Norm. Zum Glück.


KAPITEL 3: GUCKY UND DER TOD


"Commander Gucky, unser Schiff steht in Brand! Wir haben auf eine Truppe der Arznaologischen gefeuert und nun ja... diese waren um einiges stärker als wir!" Ein kleiner, um die 1,57m großer Mann mit Schnauzbart, eingekleidet mit einer Krawatte und einer Fliege stand hinter Gucky. "Beruhig dich, Craig!
Die bekommen eine heftige Abreibung!" Der Mann lautete also auf den Namen Craig. "Danke, Sir, Sie haben Recht!" Sein Gegenüber hörte ihm schon gar nicht mehr zu, Gucky rannte zum Teleporter. "RAUMSCHIFF Y-ZL DER ARZNAOLOGISCHEN TRUPPE!"
Er war nun im Raumschiff der Arznaologischen. "Ich dachte mir, das du eintreffen würdest!" Lord Arznaokk. Wie eh und je hässlich bis zum geht nicht mehr, aber fast komplett mechanisch. "Ich lebe wieder, falls du es noch nicht wusstest. Unterwerfe dich mir und ich lasse dich am Leben, Gucky." Doch der Commander dachte nicht einmal daran. Er würde ihn töten. ENDGÜLTIG!


KAPITEL 4: KEINER WIRD VERSCHONT


Gucky griff nach seinem Ultra-Revolver und zielte auf den Lord. "Fahr zur Hölle!" Er drückte ab. Eine gigantische Explosion erschütterte das Raumschiff. Ob er ihn getötet hatte, konnte er nicht mehr erkennen, er musste den Flammen, die er verursacht hatte ausweichen und das war schon keine Leichtigkeit. "VERDAMMT!" Der Commander rannte so schnell er konnte, jedoch war die Wahrscheinlichkeit zu Überleben ziemlich gering. Da hinten stand der Teleporter. Sein Äußeres wirkte zwar ziemlich mitgenommen, einen Versuch zu teleportieren, war er dennoch wert.
Berta schaute hinüber zu Cao. "Ich spüre Leiden. Einer unserer Verteidiger schwebt in höchster Lebensgefahr!" Sie sprang auf. "Komm, Cao! Wir haben keine Wahl!" Als würde sie den größten Stuss aller Zeiten von sich geben, reagierte nicht, sondern schaute sie nur verdutzt an. "Lass sie!" Es war Groli. "Verschwinde! Du hast uns fast an die Arznaologischen verraten, wegen dir könnten wir jetzt alle tot sein!" "Betone: könnten. Wir sind nicht tot. Diese Irren haben unseren Unterschlupf noch nicht entdeckt, die meinen wir verstecken uns in Mexico!" Berta schien das nicht sonderlich zu erfreuen. "Wir sind in Amerika, in North-Park. Um es fäkal auszudrücken: am Arsch der Welt oder kurz, in der Pampa. Wenn die nur ein einziges Indiz finden würden, dass wir dort sind, wo wir sind, dann bräuchten die keine zwei Tage und sie hätten uns!" Nicht einmal der sonst immer so positiv denkende Groli wusste dagegen etwas einzuwenden. "Du liegst nicht falsch. Es wäre besser, umzuziehen."


KAPITEL 5: DER WIEDERHOLTE TOD EINER LEGENDE


Ja! Der Teleporter funktionierte noch! Er schaffte es gerade noch so, Gucky in sein Raumschiff zu teleportieren.
Als er angekommen war, fiel er jedoch fast um vor Schock. Da stand Kyle Butterkowski. Der Junge, dessen Tagebuch das Leben hunderter Generationen prägte. Butterkowski wirkte um die 20 Jahre alt, trug einen schwarzen Umhang und in seiner rechten Hand hielt er eine Maschinenpistole. "Ah, da bist du ja! Ich habe auf dich gewartet", sagte er still und beruihgt. "Du hast den Lord getötet, dessen bist du dir bewusst, nicht wahr?" Tatsächlich hatte der Commander ihn also umgebracht. Kyle hob seine Waffe und richtete sie auf Gucky. "Niemand tötet den Meister, ohne eine saftige Quittung dafür zu bekommen! Wir haben ewig gebraucht, um ihn wiederzubeleben! Du bist kein wahrer arznaologischer Krieger! Ein dreckiger Halbmensch bist du, nichts weiter! Ich dachte auch immer, meine Bestimmung liege darin´, der ZombieKillerLiga zu helfen! Diese Wahnsinnigen haben alles zerstört! Hast du noch etwas zu sagen oder kann ich dir gleich den Kehraus machen?" Gucky nickte. "Ja, ich habe noch etwas zu sagen! Dein Meister hat für die sämtlichen Tode und das Verderben gesorgt! Allein er war verantwortlich dafür, das die Menschheit fast zu hundert Prozent ausgerottet wurde! Du warst selbst mal einer, du weißt es bloß nicht!" Butterkowski lächte. "Gut, du hast dir keine schönen letzten Worte ausgedacht, muss ich zugeben. Aber nun denn. ENDE!"


KAPITEL 6: ZURÜCK ZUR ERDE


"NEEEEIN!" Gucky hatte die Kugel abgewehrt und in doppelter Geschwindigkeit zurück auf Kyle geschossen. Dieser musste nun unsäglichen Schmerz spüren, da die Kugel erst im Brustkorb des Opfers in die Luft ging. Ohne zu zögern, rannte der Commander zum Backbord des Raumschiffes los. Überall fand er die Überreste der Mitglieder seiner Crew, zum Beispiel die von Craig. Wahrhaftig hatte er keine Zeit sich um derartiges zu kümmern, er musste nach Cao, Berta und Grolli schauen, denn wie es aussah, schwebten sie in größter Gefahr. Denn wie er vermutete hatte er nicht gegen den wahren Arznaokk gekämpf, sondern nur gegen ein physisches Klonhologramm. Damals war der Zombie nämlich um einiges stärker gewesen, es musste so gewesen sein. Wahrscheinlich befand er sich gerade auf dem Weg nach North-Park. In zwei Stunden würde er auf der Erde landen, jedoch er musste vor dem Lord da sein, was ein schwieriges Unterfahren darstellte. Vor allem weil der Raumhafen der Erde nicht der beste im Universum war, nein, fast sogar einer der schlechtesten.
KAPITEL 7: MISS GRAVENHEART
Knarrend landete das Schiff. Eine wunderschöne Frau mit brünetten Haaren rannte auf den Commander zu. "Sind Sie es, Herr Gucky?" "Ja, ich bin es, höchstpersönlich. Und Sie sind eine Miss Gravenheart, wenn ich nicht irre?" "Sie irren nicht. Ich bin eine der letzten Meerjungfrauen im Land und ich wollte Sie fragen, ob ich ihrer Crew beitreten kann?" "Gerne. Heute morgen wurde ich von dem untoten Kyle Butterkowski angegriffen, meine ganze Crew ist tot. Ich kann Sie gut gebrauchen" Die Meerjungfrau kicherte. "Ich danke ihnen!"
Gucky erzählte ihr alles, was sie über den Kampf gegen die Arznaologischen wissen musste. "Jetzt muss ich Ihnen aber auch noch eine Frage stellen. Nur im Wasser sind Sie eine Meerjungfrau mit Flossen und so, liege ich da richtig? Außerhalb dessen sind Sie eine ganz normale menschliche Frau?" Sie nickte. "Dann ist ja alles geklärt. Wir brechen jetzt auf."
Zusammen teleportierten sie zu dem Tunnel, in dem Grolli, Cao und Berta hausten. Sie konnten jedoch keinen der drei dort auffinden. "Sie sind umgezogen, aus Angst. Ich habe es vermutet", stellte der Commander fest.


KAPITEL 8: DEM LEBEN SO FERN


"Sir, Gucky verhält sich anders als gedacht!" Lord Arznaokk blickte zu einem kleinen Gnom hinab. "Inwiefern?", fragte er diesen. "Er ist mit einer Meerjungfrau auf der Suche nach Berta, Cao und Grolli!" Der Zombie lächelte. "Das ist fabelhaft! Die werden mir ja regelrecht in die Arme laufen, wenn sie erst einmal herausgefunden haben, das ich diese drei Nervensägen gefangen halte! Hahah!" So rasant wie er gekommen war, verschwand der Gnom auch wieder. Arznaokk stand auf. Langsam stapfte er zu seinem Hausroboter hinüber. "Teleportier die SPAJI hierher." "Ja, Sir", antwortete der Roboter mechanisch. "Das werde ich machen."
Die SPAJI war das schnellste Raumschiff, das je gebaut worden war und es kam innerhalb von drei Sekunden von der Erde zum Mars, was keinem Rauschiff zuvor je gelungen war. Arznaokk besaß es. Im Kampf gegen Commander Gucky war es ihm schon mehrmals nützlich gewesen, da der Commander nie auf dem neuesten Stand der Technik war. Auch heute würde es ihm helfen. Die SPAJI war vielleicht die einzigste Möglichkeit zu gewinnen.


KAPITEL 9: DER ANTIFUTURKOMPLEXINATOR


"Wie sollen wir herausfinden, wo sich das Trio derzeit aufhält?" Für Miss Greavenheart schien die Lage aussichtslos. "Ganz einfach", rief Gucky. "Wir reisen einfach in die Vergangenheit und finden es heraus!" Kurz kramte Gucky in seinem Umhang, bis er ein zusammengefaltetes Papier zum Vorschein kommen ließ. "Das ist der ANTIFUTURKOMPLEXINATOR!" Sein Gegenüber schaute den Commander kurz so an, als würde sie nur Bahnhof verstehen.
"Ich lese es dir kurz vor, dann wirst du es verstehen!
Der Antifuturkomplexinator zieht Sie in die Vergangenheit- Sie müssen nur folgende Anleitung zur Bedienung sich verinnerlicht haben.
1. Betätigen Sie den roten Hebel.
2. Sagen Sie folgende Wörter:
Ich schwöre, in der Vergangenheit keiner Fliege etwas zuleide zu tun und nichts anzufassen, sofern das nicht unbedingt nötig ist, da sonst die gesamte Zukunft dieser Galaxie auf einem seiden Faden steht.
3. Setzen Sie sich auf den blauen Sitz.
4. Schnallen Sie sich an.
5. Drücken Sie den grünen Knopf und der Antifuturkomplexinator startet.
6. Ihr Beifahrer setzt sich nun ebenfalls in den Antifuturkomplexinator und betätigt den orangenen Hebel.
7. Geben Sie nun die Zeit ein, in die Sie reisen wollen.
8. Betätigen Sie nun den schwarzen Hebel.
9. Viel Spaß! "

Das Blatt Papier formte sich plötzlich in ein riesiges Gestell um, das wohl oder übel der Antifuturkomplexinator sein musste. Er war gigantisch. Seine zahlreichen verschieden farbigen Hebel und die vielen blinkenden Lichter machten einen Überblick schwierig. "Okay, dann lass uns mal die Anleitung befolgen!"


KAPITEL 10: DIE TECHNIK DER SPAJI


"AAARRGGGH!" Mit der SPAJI zu fliegen war wahrlich nicht angenehm. Die extreme Schnelligkeit des Raumschiffs zog einem, so kam es einem zumindest vor, alle Gedärme aus dem Leib. "Puh, endlich da. Ich hasse SPAJI, es mangelt ihm einfach an Bequemlichkeit!" Lord Arznaokk war trotz seiner Beschwerden unversehrt auf der Erde angekommen. "Halt bleib stehen!" Commander Gucky und Miss Greavenheart rannten mit ihren Blastern bewaffnet auf den Zombie-Führer zu. "Wie Sie sicher wissen, befinden wir uns in den kosmischen Vergangenheit. Es lohnt sich nicht, mich umzubringen, Gucky", erklärte Arznaokk ihm. "Also dann, lasst mich weiter!"
Die SPAJI hat einen größeren Umfang als die NASTIAE, ist dadurch aber um einiges schneller. Im Innenbereich des Raumschiffs herrscht keinerlei Gravitation, daher ist es sinnvoll, sich anzuschnallen. Als Nachfolgewerk des Antifuturkomplexinators beherrscht sie Reisen in die Vergangenheit und die Zukunft, in rasantester Ausführung.
Schweigend starrte Gucky auf die Beschreibung der SPAJI. Sie sollte tatsächlich größer als die NASTIAE sein! Unmöglich! Das konnte nicht sein. "Na, dann kann ich ja jetzt weiterlaufen, Sie haben ja jetzt alle Informationen, die Sie benötigen!" Greavenheart lief zu ihm hin. "UND SIE AUCH!" Sie drückte ihm ihren Blaster an den Brustkorb und drückte ab.


KAPITEL 11: DAS KOSMISCHE RAUM-ZEIT-KOMPLEX


"Warum hast du ihn getötet? In unserer Gegenwart lebt er dann ja doch weiter", schrie Gucky seiner Begleiterin zu, während er auf die Leiche Arnaokks blickte. "Du hast es nicht verstanden! Natürlich lebt er trotz dem Tod weiter, aber nicht mehr in unserer Dimension! Seine Seele existiert jetzt praktisch nur noch zur Hälfte! Das alles weiß ich, weil ich mir die Funktionen des kosmischen Raum-Zeit-Komplexes so oft durchgelesen habe, das ich sie mittlerweile auswendig weiß!" Der Commander wirkte ungläubig. "Das heißt, wir müssten nur in seine Dimension reisen, ihn dort umbringen und dann wäre es aus mit ihm?" Sie nickte. "Wir können eigentlich ja jetzt wieder in die Gegenwart reisen, die größte Gefahr für Berta, Cao und Grolli ist beseitigt." Das taten sie dann auch.


KAPITEL 12: DER ZUGESCHÜTTETE TUNNEL


Als der Commander und Miss Greavenheart wieder in der Gegenwart ankamen, fiel ihnen sofort etwas auf. Der Tunnel, von dem sie gekommen waren, war verschüttet worden. "Das ist seltsam, in der echten Zeit dürfte
nicht mehr Zeit als eine Minute vergangen sein!" Beide starrten besorgt auf die Stelle, an der eines Tages mal der Tunnel gewesen war. "Unmöglich, ich habe doch die Veränderungen des kosmischen Raum-Zeit-Komplexes genau berechnet, ich hätte mich verrechnet haben müssen!" "Und das hast du!" Es war Lord Arznaokk. Er lebte doch noch. Die Meerjungfrau hatte sich wohl doch verrechnet.


KAPITEL 13: SIR STANLEY HOOVEN


War es nicht wunderlich, das Arznaokk noch immer auf Mission war? Eigentlich hätte er längst da sein müssen. Sein Vater, ein mit Krawatte, Jacket und Fliege gekleideter Zombie, machte sich Sorgen um seinen Sohn. Stanley Hooven, so hieß er, konnte jedoch nicht nach ihm suchen, da er dazu keine Zeit hatte. Kurz paffte er an seiner Zigarre, bis er sich wieder seinen normalen Arbeiten zuwand.
Es klopfte. "Herein!" Ein kränklich aussehender Kyle Butterkowski trat ein. Seine Augen wurden von schweren Tränensäcken untermalt, seine Kleidung wirkte mitgenommen und er selbst konnte als lebendes Wrack gelten. "Meine Genesung war erfolgreich, Sir. Ich bin wieder bereit für meinen Job." Hooven lächelte. "Das freut mich. Beginne heute bitte noch mit der Suche nach Lord Arznaokk, keiner weiß, wo er steckt." Erneut paffte er an seiner Zigarre. "Und übersieh bitte keine Hinweise. Du kannst jetzt gehen!" Kyle öffnete die Tür und ging weiter. Wir haben es damals tatsächlich geschafft, aus einem Mitglied der Z.K.L einen Zombie zu machen, wenn das bei diesem Gucky nur genauso einfach wäre, dachte Stanley. Aber wir werden es schaffen, da bin ich zuversichtlich.


KAPITEL 14: SEELENFRESSER DER MANGAI-DENKAI-DE-LEOE


Arznaokk spielte mit gezinkten Karten, so viel war klar. Bevor Greavenheart und Gucky ankamen, hatte er den Tunnel zugeschüttet, um Berta, Cao und Grolli, falls sie nicht schon einen neuen Unterschlupf gefunden hatten, das Leben zu vermiesen. "Wie töricht ihr nur wart, zu glauben, das durch einen Mord den endgültigen Tod finden würde. Hooven hat das auch immer geglaubt, bis ich ihm erklärt habe, das meine Seele so gut wie unkaputtbar ist!" "SCHACHMATT, ARZNAOKK! SEELENFRESSER DER MANGAI-DENKAI-DE-LEOE!" Gucky formte mit seinen Händen die Mangai-Denkai-de-Leoe-Formel. "Wie? Du beherrscht den Seelenfresser? AAAARRRGGGH!"


KAPITEL 15: DER WERWOLF


Es war Vollmond. Gleich würde Louie seinen Angriff starten. Man hatte seinen Meister getötet! Ihm unehrenhaft die Seele aus dem Leib gezogen und für sich beansprucht! Arznaokk war in diesem Spiel der König gewesen, da war er sicher, und nur weil dieser seltsame Gucky ihn umbrachte, hieß das nicht, das der Krieg vorbei wäre. Rache würde er noch heute Nacht an ihm ausüben. Er musste nur noch warten, bis der Vollmond in dessen voller Pracht auf ihn schien. Dann würde er zu einem Werwolf mutieren, den Spieß umdrehen und den Commander in sein Grab tragen. Seine Begleiterin würde er am Leben lassen müssen. Laut seinen Daten konnten Meerjungfrauen nur einmal in ihrem Leben Sex haben, da sie nach ihrer Entjungferung starben und ein Ei hinterließen, aus dem daraufhin ein neues Mitglied ihrer Rasse entstand. Louie würde sie entführen und dann mit ihr schlafen. Eine neue Rasse würde das Licht der Welt erblicken, eine Mischung aus Meerjungfrrau und Werwolf. Kurz: das mächtigste Wesen, das es je gegeben hatte und je geben würde. Es schien perfekt.
Die Seele des Lords flog zu Gucky hinüber, der sie schnell schluckte. "Das war sein Ende!" Seine Begleiterin ging zu ihm, schaute ihm in die Augen und sagte: "Du bist mein Held! Und nie wird es jemand anderes sein!"


KAPITEL 16: EIN KAMPF UM LEBEN UND TOD


"AAARRRGHH!" Gucky stürzte zu Boden. Sein gesamtes Gesicht war blutüberströmt und sein rechter Arm lag getrennt von seinem Körper unter ihm. "HAHAHAHA! GRRAAARRRA!" Louie hatte es tatsächlich durchgezogen. Er hatte den Commander aus dem Hinterhalt angegriffen und ihn so stark verwundet, das er nun im Sterben lag. Entsetzt blickt ihn Miss Greavenheart an. "Du Monster! Er hat nie Unrecht getan, er hat nur den Führer der Arznaologischen getötet! Jede Rasse hat ihm eigentlich zu danken", schrie sie dem Werwolf zu. Dieser lächelte nur. "LASS DAS!" Sie sprang auf und schoss mit ihrem Blaster mindestens zehn Mal auf dessen Brustkorb. Nicht ein Kratzer war entstanden. "Hähäh! Willst du mich etwa töten, hmm? Das wirst du nicht schaffen!" Mit der Faust und der Kraft seiner Mutation schlug er tausendmal auf sie ein. "AAARRRGGHH! HIILFFFE", brüllte sie sich die Kehle aus dem Leib.
Gucky schaffte es gerade noch so seinen Blaster mit seiner noch vorhandenen Hand zu packen und auf Louie´s Rücken zu schießen. Plötzlich brach der Werwolf zusammen. Das einzigste was er tat, war wie wild mit seinen Beinen und Händen zu zucken. "Ein Basstard war das", schlussfolgerte der Commander und beugte sich zu Greavenheart und küsste sie leidenschaftlich.
written by: Lil Bunna