Der bunnasche Blog über dieses und jenes

Ungeschönt und ehrlich: diese zwei Adjektive beschreiben meinen Blog wohl am besten. Hier schreibe ich frei Schnauze über alles, was mich bewegt oder aufregt. Viel Spaß beim Lesen!

Warum Mero das beste Beispiel für schlechten Rap ist

Montag, 3. Juni 2019


Mero ist kein guter Rapper, de facto nicht. Das sollte mittlerweile auch der allerletzte Dorftrottel mitbekommen haben, denn ein Lied von ihm klingt exakt so wie das andere- mit Kunst hat das nichts zu tun. Aber das ist noch das geringste Problem, was ich mit dem Rüsselsheimer habe. Viel schlimmer finde ich eher, dass er seinen ganzen Hype sich erkauft hat und somit jeden einzelnen seiner "Fans" hinters Licht führt. Die Klickzahlen, die unter seinen YouTube-Videos stehen, wurden aller Wahrscheinlichkeit nach manipuliert, denn wer binnen Sekunden hunderttausende Klicks ansammelt, spielt mit gezinkten Karten. 

Nur die Frage ist: warum lässt der Otto Normalhörer das mit sich machen? Ganz einfach weil es zu gut gemacht ist. Als "Baller los" rauskam war ich auch erstmal der Meinung, dass das Lied doch eigentlich ganz gut sei und habe aufgrund der Empfehlung eines guten Kumpels einen Remix dazu gemacht. Doch auch schon zu diesem Zeitpunkt war mir klar: irgendwas stimmt da nicht. Genau dasselbe gilt übrigens auch für Loredana, die ich menschlich absolut abstoßend finde. Diese hat wenigstens einige gute Lieder, was man von Mero nicht gerade behaupten kann. Er hat genau eines, das ist "Baller los", und das wird solange kopiert bis es niemand mehr hören kann. 

Meros neuestes Machwerk "Malediven" ist sowieso eine kranke Nummer. Musikalisch absolut austauschbar, textlich langweilig bis zum Geht-nicht-mehr und alle denken "Wow, der hat aber einen kranken Flow". Ja, den hat er, aber der macht ihn noch lange nicht zu einem guten Rapper. Zu einem guten Rapper gehört Ausstrahlung, Kreativität und vor allen Dingen Realness. Mit Realness meine ich definitiv nicht, dass alles in den Lyrics stimmen muss, aber derjenige, der es rappt sollte transparent sein. Man sollte sich mit ihm identifizieren können.

Von Mero dagegen weiß man so gut wie nichts bis auf das er das Idol 12-jähriger Kanaken-Weiber ist, mit seinen Fans arschig umgeht und das er sich Klicks gekauft hat. Ein waschechter Ehrenmann also.

Und glaubt mir, dass ich diesen Blogeintrag schreibe liegt nicht daran, dass ich ein Nichtsgönner bin (denn das bin ich nicht). Ich kann es nur absolut nicht leiden, wenn Rapper von Künstlern zu Ausbeutern werden. Das muss kritisiert werden- denn mit Hip Hop hat das tatsächlich nichts zu tun.

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